Thema der Woche
Medizin hilft nur, wenn ich sie einnehme
Christen verstehen den Glauben als eine Beziehung, nicht nur als eine Aufreihung von Wahrheiten und Lehrsätzen, die man im Gehirn speichert. Gegen Lehrsätze und Wahrheiten des Glaubens ist nichts zu sagen, wir sollen ja auch wissen, was wir glauben und nicht nur irgendetwas fühlen. Aber ohne die existentielle Erfahrung der Wahrheit des Evangeliums, die tief ins Herz und hoffentlich auch in den Kopf geht, läuft nichts mit dem Glauben. Dann ist er vielleicht so etwas wie ein Artikel im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) oder wie der Beipackzettel in einer Medizinverpackung. Bleiben wir einen Augenblick bei der Packung mit einem Medikament. Mir wird (hoffentlich) geholfen, wenn ich das Medikament einnehme, ich werde aber nicht gesund, wenn ich den Beipackzettel verspeise. Die Medizin will „eingenommen“ werden. Der Glaube gelingt nur, wenn ich Christus vertraue und mich ihm anvertraue. Das ist die personale Beziehung, die Glaube heißt. Die Wahrheit des Evangeliums hat einen Namen, sie ist eine Person, sie heißt Jesus Christus. »weiterlesen